Wir haben zwar keinen Weltkrieg, aber trotzdem befindet sich die Welt in Kriegen. Auf dem Afrikanischen Kontinent toben schon seit Jahrzehnten heftige Bürgerkriege. Auch der Nahe Osten kommt nicht zur Ruhe. Russland befindet sich seit über vier Jahren in einem Angriffskrieg gegen die Ukraine, Die USA hat völkerrechtswidrig den Iran angegriffen.
All diese Kriege bringen Not und Elend über die Menschen.
Handelsketten und Handelswege für Energien und Lebensmittel sind unterbrochen. Das hat auch Auswirkungen auf Deutschland.
Die Preise für Öl und Gas steigen! Die Abhängigkeit von den Öl und Gas exportierenden Ländern wird uns gerade drastisch vor Augen geführt.
Die Stromerzeugung durch herkömmliche Kraftwerke, die mit Kohle oder Gas betrieben werden, wird immer unlukrativer. Durch die weitere Nutzung dieser fossilen Brennstoffe wird der Klimawandel weiter beschleunigt und bringt ernsthafte Probleme mit sich. Das ist wissenschaftlich erwiesen.
Der Ruf nach der erwiesenermaßen teuersten Energie – der Kernenergie - wird wieder lauter, in dem Glauben, dass diese Energie die Lösung für eine preiswerte und zukunftsfähige Energieversorgung wäre.
Die versteckten Kosten der Kernenergie, die zum großen Teil zu Lasten der Steuerzahlenden gehen, sind die polizeilichen Sicherheitsüberwachungen, die Aufbereitung des Urans zu „brennfähigem Material“, das immer noch nicht gelöste Problem der Endlagerung abgebrannter Reaktorstäbe (Atommüll), der Rückbau der Reaktoren nach einer maximalen Laufzeit von 50 Jahren und die viele tausend Jahre dauernde Überwachung von Endlagern, sofern man denn welche hätte. All das müsste sich fairerweise in der Atomstromrechnung wiederfinden. Zu finden sind diese Kosten - aber verdeckt - in den Steuern, die wir zahlen.
Außerdem muss das für die Reaktoren benötigte Uran aus anderen Ländern bezogen werden, was wiederum eine Abhängigkeit bedeutet.
Für die Kühlung der Reaktoren wird das Wasser aus unseren Flüssen benötigt. Deren Wasser kommt, bedingt durch den Klimawandel, in der Sommerzeit immer weniger für die Kühlung infrage, wie es sich in den vergangenen Sommern und auch in diesem im Jahr 2026 in Frankreich zeigt. Eine
ausreichende Kühlung der Kernkraftwerke ist nicht mehr möglich, also mussten sie abgeschaltet werden.
Auch Ungarn musste sein einziges Kernkraftwerk abschalten, weil das Kühlwasser der Donau zu warm geworden ist und für die Kühlung des Kraftwerks nicht mehr zu gebrauchen ist.
Nebenbei bemerkt, kein einziges Kernkraftwerk dieser Welt hat einen Versicherungsschutz! Den Versicherungen ist es einfach zu riskant diese Technik der Stromerzeugung in ihren Versicherungsschutz aufzunehmen.
Was liegt da näher, als die regenerativen Energien Sonne und Wind zu nutzen, als auf die kontrollierte Explosion einer Atombombe zur Energiegewinnung zu setzen, denn nichts anderes ist ein Kernkraftwerk.
Das alte Argument: im Sommer brauchen wir keinen Solarstrom, weil es so schön warm ist, stimmt auch nicht mehr. Mittlerweile wird zur Sommerzeit genauso viel Strom benötigt wie zur Winterzeit, nicht zum Heizen, sondern zum Kühlen.
Und was die Kosten des aus Wind und Sonne erzeugten Stroms betrifft, kein Strom ist preiswerter als der aus regenerativen Energien erzeugte! Leider werden die Strompreise an der Strombörse festgelegt, ohne Einfluss der Erzeuger. In der Direktvermarktung könnte regenerativer Strom deutlich günstiger sein als an der Strombörse.
Staatliche Subventionen dienen hier der sogenannten Anschubfinanzierung, um hocheffiziente Anlagen bauen zu können, die immer günstigeren Strom aus regenerativen Energien anbieten können.
Wie schon gesagt, die verdeckten Subventionen des Atomstroms sind um ein vielfaches höher als für die Anlagen zur Nutzung regenerativer Energien.
So sagte es der Wissenschaftsjournalist Franz Alt einmal sehr treffend:
Die Sonne schickt uns keine Rechnung!
Wir wären dumm, wenn wir Sonne und Wind zu unserer Energieversorgung nicht nutzen würden
Die Warming Stripes veranschaulichen die Durchschnittstemperaturen der Jahre 1881 bis 2024 (hier in NRW).
"Eine Analyse über die letzten 30 Jahre ergab einen linear steigenden Trend." (Quelle: Landsesamt für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen).
2024 war das heißeste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen (Quelle: DWD).
Hier geht es zu einer interaktiven Ansicht der Warming Stripes: https://umweltindikatoren.nrw.de/klima-energie-effizienz/warming-stripes-und-globale-kohlendioxidkonzentration