Grüne Ratsfraktion besucht Feuerwehr in Krombach

Gleich der erste Besuch von Anna Wetz als neue Vorsitzende der Fraktion in der Kreuztaler Stadtverordnetenversammlung galt am Donnerstag, dem 25. August, der Feuerwehr in der Stadt. Die Delegation aus zahlreichen Mitgliedern der Ratsfraktion und Aktiven des Grünen-Stadtverbandes machte sich ein Bild von der Einsatzbereitschaft der Krombacher Feuerwehr in ihrem neuen Domizil. Sie alle zollten der Arbeit der Feuerwehr Lob und Anerkennung.

Stadtbrandinspektor und stellvertretender Leiter der Stadtfeuerwehr, Thorsten Schreiber und der Leiter der Löschgruppe, Oberbrandmeister Marc Einzmann beantworten sachkundig die vielen gestellten Fragen. Die Feuerwehr vor Ort hat viel zu tun. Ihr Einsatzgebiet umfasst auch die Industriegebiete mit Brauerei, Entsorgungsfachbetrieb, Lackiererei, Holzverarbeitung, Möbelhaus sowie einem großes Altenpflegeheim. Krombach ist auch ein Verkehrskontenpunkt. So ist ein weiterer Einsatzschwerpunkt auch die vielbefahrene und kurvenreiche L729 zur Krombacher Höhe und Teilstücke der Hüttentalstraße (HTS) sowie der Autobahn A4. Einige Ratsmitglieder nahmen auch schweres Schneidegerät zur Hand, mit dem Menschen aus ihren Autos geborgen werden können. Nach tiefen Schnitten in die Karosserie des Übungs-PKW hatten alle gehörigen Respekt davor, in schwierigen Rettungslagen in Schutzbekleidung dieses bis zu 40 KG schwere Gerät über Stunden zu bedienen. 

Angesicht von immer mehr Dürren und Hochwassern werden die Herausforderungen für den Brand- und Katastrophenschutz immer weiter zunehmen. Die Kreuztaler Grünen werden sich intensiv darum kümmern, dass die Freiwillige Feuerwehr optimal ausgestattet arbeiten kann und auch die so dringend nötige Nachwuchsförderung der durch die Kinder- und Jugendfeuerwehr weiterhin auf dem hohen Niveau fotgeführt werden kann. Es wäre höchst misslich, müsste eine hauptamtliche Wache gegründet werden, die eigentlich für eine Stadt der Größe Kreuztals vorgeschrieben ist. Um das zu verhindern, muss Kreuztal an einem Strang ziehen. Die Ausnahmeregelung des Regierungspräsidiums läuft Ende 2023 aus. 

Jürgen Roth, ab September neuer Stadtverordneter im Rat der Stadt Kreuztal und Mitglied des Feuerwehrausschusses wird sich darüber hinaus auch dafür einsetzen, dass die Infrastruktur für die Feuerwehr und Rahmenbedingungen für die nötige Präventionsarbeit verbessert werden. Dazu gehört u.a. auch die Wiederherstellung teilweise stillgelegter oder verschlammter Feuerlöschteiche. Gerade angesichts der zunehmenden Gefahr von Waldbränden sind diese Vorsichtsmaßnahmen dringlicher denn je.



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